Haben Sie 100% Zugriff auf Ihr Netzwerk?Netzwerke werden immer komplexer und der Zugriff auf den Datenfluss eine zunehmende Herausforderung. Andererseits ist die Qualität des bereitgestellten Datenmaterials maßgeblich für die verlässliche und exakte Beurteilung der Netzwerkvorgänge und damit die Sicherung von Performance und Verfügbarkeit. Umso wichtiger ist die Auswahl einer geeigneten Methode, um den realen, unverfälschten Datenverkehr signaltechnisch (OSI-Schicht 1) für Netzwerkmonitoring- und analyse bereitzustellen. Mirror/SPAN Port-Methode Eine weit verbreitete, einfache und kostengünstige Methode ist die Datenabnahme über Mirror-Ports am Switch. Dabei werden die Datenpakete von einem oder mehreren Ports auf einen sogenannten Spiegelport kopiert. Dort können diese mittels eines Netzwerk-Analysers ausgewertet werden. Allerdings birgt diese Vorgehensweise eine Reihe von Schwachstellen: Eine vollständige Übertragung ist nicht gewährleistet. So werden z.B. defekte Pakete nicht gespiegelt und für Fullduplex Verbindungen ist der Einsatz unmöglich, da nur die Hälfte der Daten am Monitor-Port ausgegeben werden können. Zudem beansprucht der Mirror-Port selbst Performance und wirft zusätzliches Fehlerpotential auf. Netzwerk TAPs für 100% verlustfreie Datenabnahme TAPs (Test Access Point) sind passive Geräte, die feststehend in die Netzwerkverbindungen eingeschliffen werden. Diese fungieren quasi als „Paketkopierer“ ohne dem Netz einen Single Point-of-Failure hinzuzufügen. Am Monitorport wird ohne Zeitverzögerung ein 1:1-Duplikat des Datenverkehrs ausgegeben. Der Einsatz von Netzwerktaps ermöglicht eine exakte Überwachung auch von Fullduplex Verbindungen und macht auch physikalische Probleme auf Layer 1 und 2 sichtbar. |
Was leisten TAPs?
![]() TAP Variationen für „fast jeden“ Einsatzbedarf
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